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  • BlackHawkLex

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Grafik - Ein wichtiges Element?

Bewertung:

Von BlackHawkLex, Samstag, 2. Juni 2012, 19:22

Heute morgen bin ich ohne böse Vorahnungen aufgestanden und habe den PC angeschmissen. Schnell die einschlägigen Seiten besucht und ein wenig auf den neusten Stand gebracht, denn, man glaubt es kaum, in der Nacht passiert das Meiste! Und da sah ich es...oder besser gesagt SIE!




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Meine erste Reaktion: "Das sind doch Artworks, aber schön gemacht, muss man sagen." Zack, direkt auf "Originalgröße anzeigen" geklickt und FLASH! Das, Freunde der Nacht, sind INGAME-Screenshots! Ja, auch ich konnte meinen Augen kaum trauen. Die Entwickler von Metro: Last Light haben sich mit der Engine mal wieder selbst übertroffen. Bekannter Weise sah bereits Metro 2030 brillant aus und hat mit allen Einstellungen auf der höchsten Stufe und sämtlichen Zusatzfeatures so ziemlich jede Grafikkarte auf höheren Auflösungen ordentlich ins Schwitzen gebracht! Ich habs selber gespielt und muss sagen, dass die Grafik wirklich mit zu den besten gehört, die ich kenne. Die Engine läuft selbst auf Mittelstands-Grafikkarten problemlos, Hochglanz-Karten holen trotzdem den letzten Rest aus dem Game heraus.

Doch was ich bis jetzt von Metro: Last Light gesehen habe, flasht mich total. Die Grafik ist wirklich mehr als genial und das Setting ist sowieso meins. Apokalypse pur, überall Monster und die Waffen am Hosenbund, was begehrt das Zockerherz bitte mehr? So habe ich mir die Frage gestellt, ob es wirklich die Grafik ist, die so fasziniert oder doch eher das Setting. Um ehrlich zu sein, bin ich mir bis jetzt noch nicht sicher, ob Grafik>Story& Gameplay oder aber anders herum.

Doch betrachten wir das Ganze einmal möglichst objektiv: Was sieht der Spieler zuerst von einem Spiel? Die Grafik! Diese ist also maßgebend für den ersten Eindruck, der ja bekanntlich außerordentlich wichtig ist. Nicht umsonst bearbeiten Publisher und Entwickler viele der Screenshots, die sie herausgegeben haben nach. Besonders bei Titeln mit veralteten Engines wie zum Beispiel der Call of Duty-Reihe ist das mittlerweile nahezu essentiell, da die Shots sonst wirklich mit kaum etwas mithalten können.

Doch warum lebt Call of Duty dann überhaupt noch? Gute Frage! Dies hat meiner Meinung nach zwei entscheidende Gründe: Zum Einen hat der Name ein unglaubliches Ansehen, sodass viele Fans die Spiele "blind" kaufen. Hinzu kommt, dass das Gameplay eigentlich immer ganz ansehnlich ist und der Singleplayer mit seiner kinoreifen Atmosphäre für Spannung nahezu garantiert. Die Grafik erzeugt zwar auch hier einen Eindruck, aber nicht mehr wirklich den "ersten". Da Call of Duty als Name so positiv konotiert ist, wird sich zwar über die Grafik geärgert, gekauft wird das Spiel dann aber doch. Und genau hier wird der Kunde dann überzeugt, das Gameplay ist ab dem Kauf entscheidend und beeinflusst meiner Meinung nach mehr als die Grafik. Zwar spielt die Grafik immer noch eine Rolle, aber eine deutlich untergeordnete. Warum? Ganz einfach: Wenn ich in einem Chopper sitze und überall Wände explodieren und die Action mich nahezu überfordert, dann denke ich nicht darüber nach, wie diese Szene ausgesehen hätte, wenn das Spiel z.B. mit der CryEngine laufen würde. Habe ich jedoch ein Spiel mit genialer Grafik, wir z.B. Battlefield 3 und dort geht eine ähnliche Action ab, fällt mir mit Sicherheit die schöne Grafik auf. Das Ganze sieht vermutlich wesentlich bewegender aus und wirkt noch realistischer. Habe ich jedoch nur eine gute Grafik, die jedoch nur eine nicht packende Story deckt, dann landet das Spiel schnell in der Ecke, auch wenn es toll aussieht.
Denn wer spielt ein Spiel schon nur wegen seiner Grafik durch? Keiner! Warum auch? Wenn es langweilig ist, dann kann es von mir aus in Echtzeit gerenderte Polygone mit 5 Millionnen Kanten haben. Langweilig = Spiel in der Ecke.

Andersherum ist dies nicht so! So kann die Grafik mittelmäßig und nicht mehr wirklich zeitgemäß wie bei Call of Duty sein, das Spiel überzeugt letztendlich aber trotzdem mit bekannten Merkmalen und wird intensiv gespielt. CoD ist doof? Gut, dann nehmen wir einmal Terraria und Minecraft als Beispiele:

Während Minecraft grafisch wirklich nicht anspruchsvoll ist und immer wieder unter heftigen Performanceproblemen leidet, da es in Java geschrieben wurde, haben es trotzdem über 6 Millionen Menschen gekauft. Bedenkt man die Dunkelziffer der gecrackten Versionen, kommt man wohl ganz schnell an die 10 Millionen Spieler ran. Und diese 10 Millionen Persönchen spielen das Spiel sicherlich nicht wegen seiner Grafik, sondern aber weil es etwas noch nie Dagewesenes, Innovatives ist, das die üblichen Gameplay-Mechanismen auflockert. Es macht einfach Spaß und man braucht keinen großen Skill um "gut" zu sein. Viel mehr definiert man selber, wann man "gut" ist. Und dabei ist die Grafik völlig nebensächlich. Die Frage ist sogar, ob es so erfolgreich gewesen wäre, wenn es z.B. in der CryEngine geschrieben worden wäre...

Terraria geht sogar noch einen Schritt weiter: 3D wird vollkommen überbewertet, lasst und ein 2D-Spiel schreiben, dass nur mit Gameplay überzeugt. Und genau das haben die Jungs getan! Getrieben auf der Suche nach dem nächsten epischen Item und dessen Zutaten, das Rezept immer in der Tasche, habe ich mich knapp 40 Stunden zusammen mit mehreren Freunden durch die Welten des Games geschlagen. Und ich muss sagen, dass es eines der coolsten Games ist, das ich je gespielt habe. Die Verkaufszahlen bestätigen das. Für ein Indie-Studio sind über eine Millionen Verkäufe ein grandioses Ergebnis! Und es geht weiter: Diesen Monat soll Starbound kommen. Es wird im gleichen Stil wie Terraria gehalten, soll aber noch mehr Items uns noch mehr Gameplay-Aktion liefern! Und wisst ihr was? Ich werde es mir kaufen! Ohne wenn und aber, einfach, weil das Spiel gut ist, die Grafik juckt mich nicht!

Doch was sagt euch dieser lange Text nun eigentlich? Tja, ich weiß es nicht, erzählt es mir doch einfach :) .

Mir sagt er Folgendes: Ja, die Grafik IST wichtig! ABER das Gameplay, die Story und das drumherum müssen auch stimmen. Diese Elemente sind meiner Meinung nach sogar wesentlich entscheidender als das Grafische!

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Kommentare (4)

  • 4

    Von Shooterman23 (Donnerstag, 7. Februar 2013, 11:13)

    Also die Grafik spielt schon eine sehr wichtige rolle im Game, ohne eine Perfekte Grafik kann man das spiel vergessen in mein Augen. Gruss Shooterman23

  • 3

    Von 0m3g4 $cop3zz (Dienstag, 26. Juni 2012, 21:53)

    Naja ich find die Grafik ist nicht so wichtig hmm nunja bin Wiizocker darum kann ich da jetzt nicht gans so gut drüber urteilen. PS:bin neu hier und würde gern Wissen wie man einen Thread erstellt.Ok Ciao

  • 2

    Von Prollgurke (Donnerstag, 14. Juni 2012, 03:03)

    Grafik.... gehört dazu und ist ein wichtiges Element neuer Spiele. Trotzdem kann sie schlechtes Gamplay und schlechte Story usw. nicht ausgleichen. Diese beiden Elemente sind es, die meiner Meinung nach ein gutes Spiel ausmachen. Deswegen spiele ich ab und zu gerne mal alte Spiele mit ultra schlechter Grafik.

  • 1

    Von BlackHawkLex (Samstag, 2. Juni 2012, 19:23)

    Zur Diskussion geht´s hier: http://callofduty.4players.de/board24-of…htiges-element/