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Duckies kleine Entenkolumne: Spielertypen reloaded...

Bewertung:

Von SittingDuck, Donnerstag, 2. Februar 2012, 10:12

Die Hupfdohle: Auch Bunny genannt. Eine der am häufigsten missverstandenen Spezies. Opfert sich auf, um das CoD für andere auch auf Dauer interessant zu gestalten. Sein Hüpfen wird ihm oft als Versuch ausgelegt, nicht getroffen zu werden. Dabei bemüht er sich nur, das Spiel durch Erhöhen des Schwierigkeitsgrades aufzuwerten...

Der Eckensitzer: Im Normalfall als Camper tituliert, ist ein ängstlicher, scheuer Geselle. Er verbringt die Spielzeit damit, sich so gut zu verstecken, dass er nicht in das Visier blutgieriger Mitspieler gerät. Vorsichtshalber erschiesst er dabei alles, was ihm gefährlich werden könnte und schützt seinen Rücken mit Claymores.

Der Altersschwache:
Eine Unterart des Campers. Besonders häufig bei älteren und ruhebedürftigen Mitspielern. Brauchen immer mal wieder eine Pause vom Spielstress, was sich am besten an einem ruhigen, gut geschützen Ort verwirklichen lässt. In diesem Fall ist Rücksichtnahme auf unsere älteren Mitspieler gefordert.

Der Aufopferungsvolle: Ein besonders bei Claymorenutzern beliebter Typus. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er immer wieder bis zur Selbstaufgabe an der gleichen Stelle in nett aufgestellte Claymores läuft und so anderen eine Freude macht. Seine Ignoranz wird dabei nur noch von seiner Hartnäckigkeit übertroffen. *bumm* Und nochmal, und nochmal...

Der Schlitzer: Ein besonders sensibler Vertreter. Das laute Geräusch von Schüssen beunruhigt ihn und reizt sein empfindliches Nervensystem. Um den Geräuschpegel zu senken, hat er es sich zum Ziel gesetzt, lediglich mit Hilfe seines Messers für Ruhe zu sorgen.

Der Bildungsbeauftragte: Hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wissensstand seiner Mitspieler in Bezug auf Beleidigungen und Flüche zu erweitern. Er zeigt gerne, was er noch alles drauf hat und nutzt daher jede sich bietende Gelegenheit. Bedauerlicherweise ist der Anteil der bildungsrenitenten Mitstreiter auf den Servern so hoch, dass er öfter mal gekickt wird...

Der Feuerwerksfreak: Steht voll auf alles was kracht und rummst. Daher setzt er seinen Abgang gekonnt mit Hilfe von "Martyrium" in Scene. Leider gibt es immer wieder Mitspieler, die dieser Art von Abschiedsparty nichts abgewinnen können und auf eine unfreiwillige Teilnahme sehr negativ reagieren.

Der Sportliche: Seine Geschwindigkeit ist ungeheuer, sein Bewegungsdrang auch. Wie ein Blitz rast er von einer Position zur nächsten und setzt dabei elegant über Zäune und Mauern. Nebenbei räumt er alles aus dem Weg, was nicht schnell genug auf den Bäumen ist. Während weniger Durchtrainierte noch an ihrer Zielvorrichtung schrauben, ist er längst über alle Berge...

Der Alpinist: Wollte schon immer hoch hinaus und scheut dabei auch vor seltsamen Sprungabfolgen nicht zurück, wenn es darum geht, ein Hausdach oder einen Vorsprung zu erreichen. Der Genuß des Blicks in die digitalen Weiten wird für ihn dabei nur noch von seiner Freude darüber übertroffen, seine Mitspieler durch unerwartete Schusswinkel zu überraschen...

Frau: Für die meisten männlichen - und demzufolge wortkargen Mitspieler - sagt dieses eine Wort schon alles. Die Betroffenen sehen das natürlich anders. Frauen im Spiel zeichnen sich streckenweise durch ein hohes Maß an Raffinesse (ggf. auch Hinterlist genannt) und ein gewisses Mitgefühl für ihre Opfer ("Hat dir das Messer sehr weh getan?!) aus. Ansonsten sind sie in so ziemlich jeder der vorher genannten Klassen zu finden... außer natürlich bei den ganz fiesen (man ist ja sensibel...).

Der Anfänger: Auch als Noob, Newby oder Volltrottel tituliert. Man fühlt sich zwangsläufig an den Typen aus der Schulzeit erinnert, mit dem nie jemand spielen wollte... Daran hat sich offenbar bis heute nix geändert.
Der Anfänger zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er seine Körperfunktionen (in diesem Fall laufen, springen usw.) nicht unter Kontrolle hat. Im Spiel ist er leicht dadurch zu erkennen, dass er sich unmotiviert auf den Boden wirft, wenn er eigentlich nach der Sprint-Taste greifen wollte. Ein meist tödlicher Irrtum...
Typisch ist auch, dass er - wenn er sie endlich gefunden hat - im Schweinsgalopp unmotiviert durch die Straßen wieselt und sein profimäßiges Aussehen dadurch ruiniert, dass er beim Sprungversuch über ein Mäuerchen dagegen klatscht, um anschließend langsam daran herunter zu rutschen. Hat er auch diese "Hürde" genommen, erkennt man ihn nur noch daran, dass er sich elegant vor einem Kugelhagel in ein Haus in Sicherheit bringen will und volles Brett gegen eine gemalte Tür läuft... Tja, wer sich nicht auskennt ist halt im Nachteil...

Der Team-Spieler: Wie der Name schon sagt: Dieser Typ spielt das Team nur… Im entscheidenden Moment, wenn Rückendeckung gebraucht wird, ist er grundsätzlich tot oder damit beschäftigt, seinen eigenen Hintern zu retten. Er gehört zu den wenigen, die sich über die wirkliche Bedeutung des Wortes TEAM (Tut ein anderer machen) noch im Klaren ist und handelt entsprechend. Gern lässt er Mitstreitern beim um die Ecke biegen oder ein Haus stürmen den Vortritt, um sie dann völlig uneigennützig unter Erhöhung seiner eigenen Kill-Zahl zu rächen.

Der Nicht-Durchblicker:
Hat das Spielsystem bei Sabotage, Search and Destroy, Domination und Hauptquartier irgendwie noch nicht so ganz verstanden. Demzufolge nimmt er Bombenkoffer grundsätzlich nur dann auf, wenn er – unglücklicherweise – den letzten Bombenträger überrannt hat, während er nach einer guten Camperposition suchte. Normalerweise findet man diesen Typen nicht am Ort des Geschehens, sondern an einem Platz, wo garantiert die meisten Gegner vorbeikommen (irgendwo rund um das Ziel, eine Herrschaftsflagge, den seit Anbeginn herumliegenden Bombenkoffer). Auf Beschwerden reagiert er mit Unverständnis, da er ja schließlich potentiell gefährliche Personen aus dem Weg geräumt hat. Wenn die anderen daraus nichts machen: Selber schuld. Er ist der unverstandene Held des Spiels…

Der Hilfsbereite:
Er ist immer da, wenn man ihn braucht. Alte und gebrechliche Mitspieler können sich jederzeit darauf verlassen, dass ihnen der Hilfsbereite nicht nur die Tasche hinterher-, sondern auch allzu schwere Kisten aus dem Weg trägt. Er ist sofort bereit, dass Feuer unter Einsatz der Schwarmtaktik (viele Ziele für die Kistengeier) während der Kistenöffnungsphase selbstmörderisch auf sich zu ziehen und so das Leben seiner Mitspieler selbstlos zu verlängern. Sein unbedingter Einsatz für das Team kann von niemandem bezweifelt werden, der jemals die Weisheit seines Kommentars "Heul doch, Alder, du kannst doch ey nix damit anfangen" an sich selbst erfahren durfte... :P

Dieser Artikel wurde bereits 323 mal gelesen.

Kategorien: Entengeschnatter

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Kommentare (4)

  • 4

    Von Leviathan1301 (Montag, 23. April 2012, 15:25)

    Echt geil geschrieben...

  • 3

    Von shill (Montag, 20. Februar 2012, 09:30)

    sehr unterhaltsam , und sau witzig XD

  • 2

    Von Korner (Freitag, 10. Februar 2012, 18:51)

    HAMMER xD

  • 1

    Von Wollsocke (Donnerstag, 2. Februar 2012, 22:06)

    Genial wie immer! Macht sehr viel Spaß zu lesen :)

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