CallofDutySeries.de: Hardwaretest & Verlosung - LC Power PRO-918B - Jupiter X [UPDATE: Der Gewinner steht fest!]
So, hier mal wieder ein paar Eindrücke vom Papa. Die Firma Silent Power Electronics GmbH, welche als Importeur/Vertriebspartner für LC Power in Deutschland in Erscheinung tritt, war so freundlich uns ein Gehäuse der aktuellen Pro-Gaming Reihe zur Verfügung zu stellen. Ich habe es mir daher einmal etwas genauer angeschaut. Was dabei herauskam, möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten.
Erst mal der obligatorische Werbeblock mit den Daten, Originalton LC Power:
Features:
- Schraubenlose Montage aller optischen Laufwerke
- Lüftungsgitter sowie optionale Einbaumöglichkeit je zweier Gehäuselüfter an der Seitenwand und an der Oberseite des Gehäuses
- rot beleuchteter120mm-Lüfter (vorne)
- Seitenteil mit "Turbo Cooling Master"-Lüftungssystem
- Gehäuse innen schwarz lackiert
- Staubfilter hinter Mesh-Optik
- Vorrichtung für Wasserkühlung

Technische Daten:
- Gehäusetyp: Midi-Tower
- Motherboard: ATX, Micro-ATX
- Laufwerkseinschübe 8,89cm/3,5" extern: 1
- Laufwerkseinschübe 13,34cm/5,25" extern: 4
- Laufwerkseinschübe 8,89cm/3,5" intern: 2
- PCI-Slots: 7
- Anzahl Lüfter Standard / maximal: 1/6 (1x 120 + 1x 80/92/120mm + je 2x 120mm oben & seitlich)
- Firewire-Port
- Audio-Port: HD Audio / AC97
- USB-Port: 2
- eSATA-Port
- Gehäusematerial: Metall
- Abmessung Gehäuse h x b x t: 475 x 205 x 485mm
- Gewicht (retail): 6,800kg
- Prüfzeichen: CE
- Gehäusefarbe: schwarz
- Frontblende: schwarze Mesh- & Klavierlack-Optik
Was fürs Auge…
...ist schon allein der Karton. Aber auch nach dem Auspacken wird man hier nicht enttäuscht. Das Gehäuse mutet gut verarbeitet an, die glänzende Frontblende weiß vom ersten Moment an zu gefallen. Ob sich dieses beim Staubwischen nicht in Gefallen auflöst sei hier erstmal dahin gestellt.
Die Bleche an sich sind nicht superstabil, können aber durchaus mit dem Angebot höherpreisiger Hütten mithalten. Es verwindet sich erst mal nichts und das Gehäuse wird auch nicht durch pures "Handauflegen" verbogen.
Der erste Blick ins Innere lässt auch kaum Kritik zu. Das Netzteil unten, oben Platz für einen 120mm Lüfter an der Rückseite und für Lüfterfetischisten sogar genug Platz um weitere Lüfter im Gehäusedeckel und der Seitenwand unterzubringen. Zum vorhandenen Frontlüfter ist noch eine zweite Halterung für einen weiteren dabei. Möchte man all diese Möglichkeiten nutzen, könnte ein wahrer Hurricane im Gehäuse entfesselt werden. Für die Fans der Wasserkühlung sind die inzwischen fast obligatorischen Schlauchdurchführungen für einen externen Radiator vorhanden, wobei im Gehäusedeckel sicher Platz für einen Dualradiator zu finden ist.

Die Anschlüsse für das Frontpanel sind ausreichend lang, um auch die ungünstigsten Stellen am Board zu erreichen. Bis auf einen fehlenden USB-3 Anschluss gibt es auch hier absolut nichts zu meckern.
In der hinteren Gehäusewand sind Öffnungen vorhanden um Kabel hinter der Rückwand zu verlegen (was allerdings durch die Wulst zur Stabilisierung erschwert wird) und um z.B. einen anderen CPU-Kühler zu montieren. Hier hätte ich mir allerdings etwas mehr Platz gewünscht, da gerade die beiden unteren Schraublöcher schon etwas mehr Fingerspitzengefühl abverlangen. Am besten ist es doch den Kühler mitsamt Board zu montieren, das geht schneller!

Die werkzeuglose Montage von Laufwerken funktioniert beim ersten Mal nur bei Internen wie Festplatten. Für Externe muss jedoch ein Kreuzschraubendreher zur Hand genommen werden um die verschraubte Frontblende über dem Schacht zu entfernen. Wer allerdings schon einmal versucht hat nur teilweise ausgestanzte Blenden zu entfernen ist sicher froh hier eine Variante vorzufinden welche die Verletzungsgefahr beim PC-Bau erheblich minimiert. So ist man doch zufrieden nur den Werkzeugkasten und nicht den erste Hilfe-Koffer für die Endmontage zu benötigen. Des Weiteren geben diese geschraubten Blenden, sofern verbleibend, dem Gehäuse eine zusätzliche Stabilität.
Die Arretierungen für die Laufwerke sind komplett aus Kunststoff und sehen im ersten Moment nicht wirklich vertrauenserweckend aus. Allerdings sind diese leicht zu befestigen und tun dann genau das wozu Sie da sind. Die Laufwerke werden an Ort und Stelle gehalten. Meiner Meinung nach fest genug für den täglichen Gebrauch. Wer allerdings alle 14 Tage umzieht oder mit der Kiste Fußball spielen möchte sollte ggf. die beiliegenden Schrauben verwenden.

im Zubehör finden sich alle notwendigen Schrauben, Spanngen für die Kabelbefestigung, zwei Einschübe für Festplatten und ein weiterer Halter für einen zusätzlichen Frontlüfter. Besonders die HDD-Halter haben es mir angetan, da man hier ohne Probleme einen 80mm Lüfter für die Festplattenkühlung einsetzen kann.
Nun muss nur noch alles passen! Also nicht wie rein mit allem was da ist...
Und es passt! Klar, ein ATX Board ist ein Muss, aber auch Grafikkarten mit beachtlichen Ausmaßen sowie monströse Kühler wie der Scythe Ninja 3 finden hier gut Platz. Der Kabelsalat lässt sich auch eingermaßen gut verstauen, nur eine Führung hinter der Rückwand funktioniert auf Grund Platzmangels nicht so super.

Der vorhandene rote Frontlüfter verrichtet seinen Dienst hörbar, aber nicht aufdringlich laut. Für Silent-Fanatiker sollte es aber kein Problem sein diesen zu ersetzen. Ansonsten ist das Gehäuse an sich so verarbeitet das man es durchaus als leise einstufen kann. Das hintere Lüftergitter verfügt über genügend Abstand zum Lüfter um aufdringliche Pfeifgeräusche zu vermeiden und die Bleche neigen nicht unbedingt dazu Schwingungen zu übertragen oder zu verstärken.
FAZIT
Positives:
- schick ohne Aufdringlich zu wirken
- Frontmaske in Klavierlackoptik ohne lästige Türen und Klappen
- gut verarbeitet
- viel Platz auch für TowerKühler
- Kabel vom FP lang genug
- kein Design-Riesentower
- Für Wasserkühlung vorbereitet
Negatives:
- kein USB3 Anschluss im FP
- wenig Platz für Kabelführung hinter der Rückwand
- Fenster für CPU-Kühlermontage etwas klein geraten
Zusammenfassend ein Gehäuse was sich in der Preisklasse um die 45 Euro definitiv nicht zu verstecken braucht! Die ansonsten als Billigheimer verschrieene Marke wird erwachsen und versucht in meinen Augen durchaus erfolgreich Ihren Platz im Markt zu finden. Es macht nicht nur auf dem Schreibtisch sondern auch auf einer LAN eine durchaus gute Figur und kommt ohne die vielen Klappen, Türen und Visiere der Design-Tower aus. Dadurch ist natürlich auch wenig Plastik verbaut die klappern oder als Resonanzraum Geräusche verstärken kann. Damit landet LC Power einen klaren Treffer und bekommt von mir eine eindeutige Empfehlung in dieser Preiskategorie. Wegen der leichten Abzüge in der B-Note kann ich mich leider nicht für eine "1-Setzen" entscheiden, vergebe aber wieder einmal eine 2+ mit Sternchen.

Damit auch Ihr die Möglichkeit habt meine Aussagen zu überprüfen, darf demnächst einer von Euch dieses
Gehäuse sein Eigen nennen.
Verlosung!!!
Die Teilnahme ist denkbar einfach und erfolgt (fast) automatisch! Dafür müsst ihr einfach einen sinnvollen Beitrag in diesem Thread (eure Meinung zum Produkt oder dem Test etc.) hinterlassen.
WICHTIG: Nur diejenigen, die an der Verlosung teilnehmen möchten, füllen bitte im Postfenster das Überschriftenfeld aus, z.B. mit „Will haben“, „Bin dabei“ o.ä. Mehrfache Beiträge steigern nicht eure Gewinnchance. Einsendeschluss ist der 03.Juli 2011 19:00 Uhr. Da es sich um ein Testexemplar handelt, ist die Verpackung bereits geöffnet. Der glückliche Gewinner wird hier bekannt gegeben. Viel Glück!
UPDATE: Der Gewinner des LC Power PRO-918B - Jupiter X steht fest! KLICK!
Euer CallofDutySeries.de Team!